AUS DEM 71. PLENUM – Kriminalitätsstatistik 2017…

CDU und SPD sollten aufhören, den Wähler hinters Licht zu führen

Zu der von den Regierungsparteien CDU und SPD eingebrachte Aktuelle Debatte mit dem Thema „Positiven Trend der Polizeilichen Kriminalstatistik 2017 verstetigen, durch zügigen Personalaufbau und konsequenten Verfolgungsdruck für mehr sichtbare Sicherheit im Freistaat Sachsen sorgen“ erklärt Uwe Wurlitzer, MdL der Blauen Partei, Mitglied im Innenausschuss des Sächsischen Landtages:

„Die Interpretation der Lage durch die anderen Parteien ist bestenfalls naiv, schlimmstenfalls nur Wahlkampfgetöse. Durch Halbwahrheiten und nur suggerierte Sicherheitsverbesserung werden die Wähler jedenfalls nicht zurückkehren. Sie interpretieren die Lage positiv und behaupten, einiges sei besser geworden. Vergleichen wir die Gegebenheiten allerdings mit 2012, 2013, 2014, sehen wir schnell: CDU und SPD sollten aufhören, sich zu feiern. Denn durch ihre Entscheidungen haben sie die Bürger erst in die jetzt nur noch schwer behebbare Lage gebracht. Eine Lage, die vorher so nicht existierte.

Es ähnelt einem Kind, das mit 41 Grad Fieber in ein Krankenhaus eingeliefert wird. Würde der Arzt am nächsten Tag, wenn das Kind nur noch 40 Grad misst, ernsthaft behaupten, es sei geheilt? Nein, es ist immer noch krank, egal, was das Thermometer anzeigt.

Die Koalitionsparteien sollten aufhören, den Wähler für dumm zu verkaufen!“

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