„Klimanotstand in Kiel“ – Grüne als moderne Tetzels unterwegs

Uwe Wurlitzer Landtag Sachsen

Leipzig, 29.04.2019. Die Kieler Nachrichten berichten, die dortigen Grünen wollen den „Klimanotstand“ in der Hansestadt ausrufen lassen. Jedenfalls wurden Ratsfraktion und Stadtvorstand der Partei beauftragt, einen solchen Antrag in die Ratsversammlung einzubringen. Begründet wird der Vorstoß  mit „dringendem Handlungsbedarf“, Wissenschaftler seien sich einig, „dass zur Rettung eines gemäßigten Klimas auf der Erde nur noch zehn Jahre verbleiben.“

Uwe Wurlitzer, MdL und Generalsekretär der Blauen Partei #TeamPetry, kommentiert:

„Was hier dokumentiert wird, ist eine erschreckende Mischung aus offensichtlichen Informations- und Bildungsdefiziten, gepaart mit ziemlich dreisten Lügen. Und obwohl das eigentlich alles recht leicht zu durchschauen ist, werden diese Botschaften dennoch praktisch unkommentiert weiterverbreitet.

Es ist mitnichten so, dass sich ‚die Wissenschaftler einig wären, zur Rettung des Klimas auf der Erde verblieben nur noch zehn Jahre‘. Was für ein hanebüchener Unsinn. Selbst der öffentlich-rechtliche Rundfunk hatte in dieser Hinsicht schon lichte Momente als vor einigen Zeit Meteomedia-Moderator Thomas Globig im MDR ausführlich dargelegte, dass die Theorie der angeblichen CO2-basierten Klimaerwärmung durchaus fragwürdig ist. Wer sich das Video noch einmal anschauen möchte, hier ist es: https://youtu.be/96fU1kDsqaI. Seit dem haben sich die wissenschaftlichen Erkenntnisse in dieser Hinsicht nicht verändert – auch wenn ständig anderes behauptet wird.

Vor diesem Hintergrund den Leuten zu verkaufen, mit grüner Regelungswut und Verbotspolitik sei die nächste Warmperiode oder Eiszeit auf der Erde aufzuhalten, ist pure Scharlatanerie. Ich erspare mir an dieser Stelle den Hinweis, welchen Einfluss zwei oder drei Stadtbahnen mehr oder weniger in Kiel oder jeder anderen deutschen Stadt wohl auf die Klimasituation der Erde haben.

Das Ziel der grünen Greta-Jünger liegt doch klar auf der Hand: Panik verbreiten um einen politischen Ablasshandel mit dem Wähler zu inszenieren. Der umweltpolitische Sprecher der grünen Ratsfraktion in Kiel, Arne Stenger, ist da dankenswerterweise auch ganz offen: ‚Das hier ist Symbolik zum Aufschrecken!‘

Wer darauf hereinfällt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Der sächsische Dominikaner Johann Tetzel ist in die Geschichte eingegangen als ‚marktschreierischer, dumm-dreister Ablasskrämer, der mit wilden Versprechungen den Leuten das Geld aus der Tasche zog‘, wie Welt einmal schrieb. Die Grünen versuchen genau das jetzt mit Wählerstimmen.

Lassen wir sie damit nicht durchkommen und unser Land ruinieren. Blau wählen, heißt intelligent wählen.“

Hintergrund: http://www.kn-online.de/Kiel/Gruene-beschliessen-Kiel-soll-Klimanotstand-ausrufen